Edelmetallanalyse fachgerecht und sicher

Die Edelmetallanalyse

erfolgt bei der NES Group durch Diplomchemiker und  Geprüfte Sachverständige für Edelmetallanalytik

Die Kombinationen von chemischer und  technisch-physikalischer Analytik ergeben sichere Ergebnisse.

ICP-MS

ICP-Massenspektrometrie

ICP-Massenspektrometrie

ICP-MS: Das empfindlichste und aufwendigste Analyseverfahren der bei uns eingesetzten Massenspektrometrieverfahren bildet die Edelmetallanalyse mithilfe des ICP.  ICP-MS ist die Abkürzung für inductively-coupled-plasma mass-spectrometry. Es handelt sich hierbei um eine Massenspektrometrie die geringste Inhalte an Material nachweist. Das Auftreffen von Ionen bzw. deren Massen auf einen Detektor werden dabei gemessen. Eine flüssige Probe wird  zerstäubt und in einem Argonplasma in einer ca 5000° heissen Fackel zerschlagen und ionisiert. Die zumeist einfach geladenen Ionen werden im Hochvakuum mit Hilfe einer elektrischen Linse gebündelt und mit einem Detektor gemessen, der das Masse/Ladungs-Verhältnis zählt. Die Anzahl der Ionen pro Masse wird so ermittelt und dadurch eine quantitative Analyse der Elemente über spezielle Rechenprogramme möglich. Die Genauigkeit liegt im ppm Bereich.

Massenspektrometrie durch Röntgenverfahren

EDRFA Analytik

EDRFA Röntgenanalytik

EDRFA:  Ein weiteres Verfahren bedient sich der sog. energiedispersiven Röntgenfluoreszenzspektrometrie (EDRFA). Hier stammen die gesammelten Daten aus dem Beschuß der Proben mit Röntgenstrahlung. Bestrahlte Metalle senden über angestossene Elektronen und deren Rückfall auf ihren Platz in der Elektronenhülle Informationen, die von speziellen Detektoren gezählt werden können. Die mathematischen Grundlagen zur Berechnung vorhandener Metallinhalte beruhen auch hier auf ähnlichen Prinzipien wie bei der Funkenspektrometrie. Unser Verfahren hat den Vorteil daß die Probe keine Funkenschäden erleidet, was bei Anlagemetallen wie Münzen oder Barren einen unerwünschten Schaden ergeben würde.

 

Chemische Analytik – Cuppelation

chemische-Analytik-Dokimasie-Kuppelation

Dokimasie Cuppelation

Dokimasie: Chemische Analysen gehen den Weg der sog. Cuppelation oder Dokimasie. In unserem Unternehmen wird die konkrete Menge an vorhandenem Edelmetall wie Gold auch über ein chemisches Abtreibverfahren ermittelt. Definierte Probenmengen durchlaufen einen metallurgischen Veredelungsprozess. Dieses Verfahren ermöglicht auch die Prüfung von Edelmetallgehalten die mit anorganischen Substanzen wie Erzen oder organischen Verunreinigungen behaftet sind und einen rein thermischen Zugriff verhindern. Die Proben werden über Säureverfahren aufgeschlossen und anschliessend bei hohen Temperaturen behandelt und kontrolliert. Das Verfahren basiert auf dem Prinzip, dass Edelmetalle nicht so chemisch reaktiv sind, wie die vergesellschafteten Elemente der Probe, die abgetrieben werden. Die Edelmetalle bleiben übrig und können dann mit Feinwaagen gewogen und in Bezug zum Ausgangswicht gesetzt werden.
Funkenspektrometrie: Emissionsdaten für die Edelmetallanalyse kann man unterschiedlich erzeugen, z.B.  auch über die Verdampfung von Metallen. Dieses Prinzip verwendet die Funkenspektrometrie. Sie führt über eine angelegte hohe Spannung mit  mit anschliessender Übersprungsfunkenbildung zum Verdampfen geringer Metallanteile der metallischen Probenoberfläche. Der erzeugte Metalldampf wird von sehr empfindlichen Detektoren im Innern der Probenkammer unter abschirmendem Schutzgas registriert und dann über dazu erstellte Computerprogramme berechnet. Dieses Verfahren beschädigt jedoch die Metalloberfläche und ist hinsichtlich der Genauigkeit im Bereich moderner EDRFA Anlagen einzureihen. (Dieses Verfahren wird bei uns nicht eingesetzt)

Die Edelmetallanalyse der NES GROUP
Aurum Edelmetalle u.R. GmbH & Norddeutsche Edelmetall Scheideanstalt GmbH

 

 

 

 

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